Sandra und René Bollinger aus Palling haben einen Trend in den Chiemgau
geholt: den Zughundesport – ein Spaß für Mensch und Tier.
Sandra Bollingers Leidenschaft ist der Zughundesport. Hier läuft sie hinte r ihremHund her, ein anderes Mal sitzt sie auf einem Fahrrad oder Dogscooter hinter demTier.
BILD: DOGS ADVENTURE
Der Zughundesport hat seinen Ursprung im Schlittenhundesport und ist sowas wie eine moderne Variante des Klassikers. Dabei ist der Mensch bzw. ein Fahrzeug, auf dem er sitzt, über eine flexible Leine mit dem Hund verbunden, der vorne läuft und ihn zieht. Da sich der Zweibeiner mit dem Vierbeiner mitbewegt, sporteln beide. „Der Zughundesport ist etwas für aktive
Hundebesitzer, die Spaß an der gemeinsamen Bewegung mit ihremTier haben“, sagt Sandra Bollinger.
Sie und ihr Ehemann René holten den Trendsport vor einigen Hier ziehenMensch und Hund an einem Strang Jahren hierher. Ihr Unternehmen „Dogs Adventure Chiemgau“ bietet Kurse und im rund 100 Quadratmeter großen Geschäft in Palling auch Ausrüstung für den
Zughundesport an. „Einige unserer Kunden nehmen eine Anfahrt von mehreren Stunden in Kauf“, erzählt Sandra Bollinger.
Über Agility kamen sie zumZughundesport
18 Jahre ist es her, dass sie auf den Hund kam. „Mein erster Hund war ein Yorkshire-Terrier-Chihuahua-Mischling mit drei Kilogramm“, erklärt sie. Er brachte sie zum Hundesport. „Ich habe mit ihm Agility angefangen.“ Agility ist eine Hundesportart, bei der das Tier einen ausmehreren Hindernissen bestehenden Parcours überwinden muss.
Als vor 13 Jahren René in Sandras Leben trat, dauerte es nicht lange, bis aucherGefallen anAgility fand und sich einen Vierbeiner zulegte. Auf der Suche nach einem Ausgleichs- bzw. Aufbausport für das Agility stießen die beiden auf den Zughundesport – „er ist schnell zu unserer zweiten Leidenschaft geworden.“
Weil es gar nicht so leicht war, das passende Equipment und fachkundige Beratung zu bekommen, entstand die Idee, ein Kleingewerbe zu gründen und diese Lücke zu füllen. Die Bollingers bauten erst ihre Garage zu einem kleinen Shop um, dann vergrößerten sie sich und mieteten 2020 den rund 100 Quadratmeter großen Laden in Palling an. Um sich voll darauf konzentrieren zu können, gaben beide ihre bisherigen Jobs auf – Sandra hatte als Bürokauffrau gearbeitet, René im Fahrzeugbau.
Beide freuen sich,wenn sie andere für den Zughundesport begeistern können. Sie beteuern, dass er für Hunde fast jeder Rasse und jeder Größe geeignet ist. „Das Tier sollte lauffreudig und gesund sein und nicht jünger als ein Jahr“, präzisiert Sandra Bollinger. Der Sport lässt sich in unterschiedlichen Varianten ausüben: Beim „Canicross“ läuft der Mensch, beim „Bikejöring“ fährt er Fahrrad und beim „Dogscooting“ steht er auf einem Tretroller, der aussieht wie ein Fahrrad ohne Pedale. Bei allen Variantengleich ist, dass der Hund immer vorne läuft und über die flexible Leine mit dem Menschen verbunden ist.
Einfach loslegen? Das ist der falsche Weg
Der falsche Weg sei es, seinen Hund einfach vor sich zu spannen und loszulegen, weiß Sandra Bollinger. „Dafür kann man einfach zu viel falsch machen.“ Für den Hund sei es wichtig, dass das Zuggeschirr perfekt sitze – „sonst kann es gesundheitliche Probleme verursachen“, so die ausgebildete Hundetrainerin. Zudem brauche das Tier ein gewisses Maß an Kondition und Muskeln. Und es muss lernen, was es tun soll: nämlich bewusst zu ziehen, ohne zwischendurch zu schnüffeln oder zu urinieren. „Hundebesitzer, die denken: ,Mein Hund zieht ja sowieso immer’, unterschätzen meistens, das es dafür ein Training braucht.“ Und auch der Mensch muss fit sein für den Zughundesport – „um dem Tempo des Hundes standzuhalten“, so die Pallingerin. Wer als Läufer unterwegs ist, sollte zumBeispiel gezielt seine Rumpfmuskulatur trainieren,weil dort derHüftgurt sitzt, an dem die Leine zieht. Ins Auge gehen kann es auch, wenn man ohne Vorkenntnis auf einen Dogscooter steigt. „Man muss erst lernen, das Gerät zu beherrschen.“
Ein Zuggeschirr für einen Hund gibt es übrigens ab 50, einen Hüftgurt für den Läufer ab 100 Euro. Billige Dogscooter kosten rund 700 Euro.
Sandra und René Bollinger nehmen mit ihren Hunden regelmäßig an sportlichen Wettbewerben teil. Mit ihrem sechs Jahre alten Border Collie „Cob“ steht Sandra Bollinger zum Beispiel beim„StrongDog“ inKreuth (Landkreis Miesbach) regelmäßig auf demTreppchen.
(Sandra Schwaiger-Pöllner)
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